Nochmal pressw0rds

Gerade kam eine Mail rein: Auf pressw0rds stehe eine „neue“ Information über die Kolibri Power Systems AG:

Ein pressw0rds Leser lieferte folgenden Hinweis, dass Mirko Hannemann nicht mehr im Vorstand der Kolibri Power Systems AG ist.

Tja, wer dieser Leser war, dürfen sich die anderen Leser selbst zusammenreimen, falls ihnen mein Kürzel nicht geläufig ist. Die folgenden Informationen stammen übrigens nicht von mir – und sie stimmen auch nur teilweise. Frank Mattke ist beispielsweise bereits am 12.1.2011 (!) als Gesellschafter aus der DBM Enterprises ausgeschieden, die daraufhin zur Holding für die DBM Energy wurde.

Interessant ist aber der Hinweis auf die Vermögensbeteiligungsgesellschaft spv Energy. Von der hatte ich noch nichts gehört, obwohl sie schon fast ein Jahr alt ist. Der Hinweis muss von einem anderen Leser stammen.

Foulspiel bei Pressw0rds

Soso, das anonym betriebene, pseudo-medienkritische Blog „pressw0rds – Analyse einer Berichterstattung“ wird also tatsächlich von jemandem betrieben, der meint, dumme Spielchen treiben zu müssen. Wie hier schon dargestellt, unterstellt mir diese Person schlechte Recherche. Ich hatte nicht erwartet, dass sie meine Replik freischalten würde, denn sie hat schon einmal einen bissigen Kommentar von mir gelöscht. Quod erat demonstrandum.

Nun gut, meine Gegendarstellung ist online, und ich denke, wer an dem Thema interessiert ist, wird sie finden – und weiß spätestens jetzt, was von pressw0rds zu halten ist. (Wer die Berichterstattung über die Kolibri-Akkus selbst analysiert hat, weiß es natürlich schon länger.)

Kein Elektroschock für Daimler

Das Managermagazin berichtet über einen in China montierten Elektro-Linienbus, der in Uetersen bei Pinneberg als Prototyp getestet wird – und macht das reißerisch auf: „Elektroschock für Daimler“

So leicht dürfte Daimler nicht zu schocken sein. Zwar wäre der Bus nach Berechnungen des Ulmer Batterie- und Brennstoffzellenexperten Jürgen Garche prinzipiell konkurrenzfähig, falls er mit winterlichen Bedingungen klarkäme, doch die Reichweite sei in der Praxis so gering, dass der Bus für einen großstädtischen Mehrschichtbetrieb nicht in Frage komme. Weiterlesen

Antwort auf pressw0rds

Dieser Blogpost richtet sich vor allem an die Leser des Blogs pressw0rds, das die Berichterstattung zum „Kolibri“-Akku zum Thema hat und sich darum kürzlich mit meinem Brandeins-Text „Kurzschluss“ befasste.

3. Juli, 10:20 Uhr: Mr. oder Mrs. Pressw0rds ist offenbar weder Eule noch Lerche. Mal sehen, wann der Blogpost freigeschaltet wird. Er oder sie hat es schon mal vergessen oder versehentlich den Löschbutton geklickt…

Liebe Mitleser, insbesondere lieber Hmmmm,

unser aller anonymer Gastgeber schrieb a.a.O. einiges, was ich gerne kommentieren möchte:

Es gibt zahlreiche neue Informationen und etliche bekannte Infos, von denen sicherlich einige von pressw0rds inspiriert sind 🙂

Mehr von Kommentatoren, ehrlich gesagt. Auf pressw0rds haben einige kluge Köpfe Antworten gepostet, die der Hausherr (oder ist es eine Hausdame?) durchaus hätte ernster nehmen dürfen. Besten Dank dafür.

Eine Personalie, die pressw0rds ruhig hätte herausstellen dürfen.

Auch wenn teilweise nicht schlecht recherchiert wurde stecken doch viele Fehler im Bericht… Weiterlesen

Saftlos in den Stillstand


Vorsicht bei mobiler Elektrizität! Wer sich auf Ladestandsanzeigen verlässt, ist verlassen.

Neulich vor dem Badezimmerspiegel habe ich endlich kapiert, was „Memory-Effekt“ heißt. Bisher dachte ich, der Terminus technicus beziehe sich auf das Gedächtnis des berüchtigten NiCd-Akkus. Dieser Elefant unter den wiederaufladbaren Batterien merkt sich bekanntlich, wie weit ich ihn zuletzt ge- und entladen habe, und sagt fortan schon an diesem Punkt: „Ich mag nicht mehr.“ Nein, es geht um mein Gedächtnis. So hatte ich mich bemüht, den Akku meines Bartstutzers strikt nach Anleitung zu pflegen: möglichst weit entladen, erst dann wieder ans Netz. Nach sieben bis acht Stutzungen sollte man genau hinhorchen, ob der Sound noch kräftig genug klingt.

Leider hatte ich vergessen mitzuzählen – und plötzlich, ssssrrrrrr-rrr-rr-r-p!, stand ich da mit meinem Likurela-Bart: links kurz, rechts lang. Die nächsten 14 Stunden konnte ich nicht unter Menschen gehen. Weiterlesen