Venceremos, Perry!


98,8 bzw. 99,02 Prozent

Anteil der gewerkschaftlich organisierten Zeitungsredakteure in Bayern, die bei der Urabstimmung für Streik gestimmt haben (erste Zahl BJV, zweite Zahl ver.di).

„Wenn Erich das noch erleben könnte!“

Stoßjauchzer von Hans Werner „Perry“ C., Chef-Funktionär des „Deutschen Journalisten-Clubs“ a.k.a. DJV-Landesverband Brandenburg, zur bayerischen Urabstimmung

100,0 Prozent

Zustimmungsquote zu sämtlichen Anträgen und Wahlvorschlägen auf der Hauptversammlung des DJV-Landesverbandes Brandenburg Deutscher Journalisten-Club e.V. am 3. Oktober 2007 auf dem Fahrgastschiff  „MS Sonnenschein“ auf der Havel bei Rathenow

Venceremos!

Humorvoller Gruß, mit dem der Brandenburger Wahl-Elsässer Perry gerne Mitteilungen unterzeichnet, in denen er über Funktionäre des Deutschen Journalisten-Verbandes herzieht, die seiner Meinung nach dem Marxismus-Leninismus huldigen. Also fast alle außer ihm.

Maximo lidér

Passender Ehrentitel für alte Herren vom Oberrhein, auf deren Wahlergebnisse Erich, der alte Dachdecker aus dem Saarland, stolz gewesen wäre.

Diplomatisches GERANGEL


DiplomatischesGerangelIm Markt für Telekommunikation klären sich die Fronten. Nur zwei ernsthafte RIVALEN können der Telekom das Wasser reichen: die deutschen Partner von AT&T und British Telecom. Das Salz in der Suppe sind kleine Spezialisten.

Als die Deutsche Bank 1994 das Management ihres bundesweiten Kommunikationsnetzes einer Deutschen Gesellschaft für Netzwerkdienste (DGN) anvertraute, ahnte niemand, daß sich aus dieser Keimzelle der potenteste Herausforderer der Deutschen Telekom entwickeln würde. Dies wurde erst vor wenigen Wochen schlagartig klar: Da erkor der Aufsichtsrat der Bahn AG die Communications Network International GmbH (CNI), wie die DGN nun heißt, zum Partner der DB Kom. Wertvolle Mitgift der Bahntochter: Wegerechte in allen Orten mit Gleisanschluß und ein riesiges Leitungsnetz.

Was in der Zwischenzeit geschah, hat nur wenig mit den Marktkräften, dafür mehr mit wirtschaftlicher und politischer Diplomatie zu tun: Während die Vorstände der Interessenten – also der Industrie- und Energie-Konglomerate Mannesmann, Thyssen, Veba, RWE und Viag – in öffentlichen Verlautbarungen so taten, als sei außer ihrem jeweiligen Haus kaum jemand in der Lage, die Nummer zwei hinter der Telekom zu werden, sprach hinter den Kulissen dennoch jeder mit jedem. Denn der Aufbau einer kompletten Telekommunikationsinfrastruktur parallel
zur Telekom verschlingt so viel Geld, daß er sich nur rechnet, wenn nicht zuviele Wettbewerber gegeneinander antreten.Jedermitjedem

Spekulationsobjekt:

Wie sehen die kommenden Allianzen aus?

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