Gesichts-Verkennung oder die toten Augen von London

Neulich war ich in London, wo an jeder Ecke diese CCTV-Kameras herumhängen. Wenn ich manchen Auskennern Glauben schenken will, ist die Gesichtserkennung inzwischen ja so toll, dass ich davon ausgehen muss, dass der MI 5 oder MI 6 jeden meiner Schritte in der City auf einer Festplatte festgehalten hat. Da kann einem schon der Orwell’sche Schauer den Rücken hinabkriechen.

Was mich dann wieder sehr gelassen gemacht hat, war diese Spitzenleistung hier, die Big Brother Google ablieferte, als ich wissen wollte, wer dieser Zuhörer bei einem Hearing des US-Senats sein könnte:

Auch mit Hilfestellung fand Google nur… tja, Gesichter. Und wo Frank Zappa selig plötzlich herkam, mit Datum vom Freitag, dem 13. April 2012, ist mir auch ein wenig schleierhaft. Das Hearing, in dem er auftrat, fand lange vor der Erfindung des Webs statt.


Vielleicht ist die Technik ja doch noch nicht so ausgereift, wie wir glauben sollen. Oder wird Google etwa von den Schlapphüten genau dafür subventioniert, damit wir Privacy-Fetischisten uns in falscher Sicherheit wiegen? 😉

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