Kann es sein, dass Wirtschaftsredakteure einer Qualitätszeitung Millionen und Milliarden nicht auseinanderhalten können? Es kann:
Schuld waren offenbar nicht die Autoren in Paris und Berlin, sondern der Redakteur oder die Redakteurin in der Münchner Zentrale der Süddeutschen Zeitung. Im Text steht so richtig wie plausibel, dass es um 252 Millionen Dollar oder 200 Millionen Euro geht. Ein Rundungsfehler von 200.000 Euro wäre sicherlich kein Thema gewesen, das die Politik interessiert. Okay, die Meldung ist Schnee von gestern und ohnehin leider Alltag. Merke: Auf die Zahl der Nullen kann man sich bei Tageszeitungen einfach nicht mehr verlassen.
Aber nicht nur im Wirtschaftsressort arbeiten überlastete oder überforderte Kollegen. „SZ: Stress-Symptome am laufenden Band“ weiterlesen



