Schadenfreude nach Havarie

Lesenswerter Beitrag von Thomas Elbel bei Carta zum Urheberrecht – vor dem Hintergrund des Wahldebakels der piratistischen Partei in Niedersachsen.

Neue Google-Gema-Tafel

Hier zu sehen, bei der Audiologin.

Eine Autorin wehrt sich…

…und bekommt viel Zuspruch. Der Tagesspiegel publizierte eine Polemik der jungen Schriftstellerin Vea Kaiser über E-Book-Piraten. In der Kommentarspalte versprüht ein impertinenter Kotzbrocken mit dem kruden Pseudonym „Sarabuchkante“ zwar Gift und Galle, bekommt aber heftig Kontra für seine (ihre?) dümmlichen Tiraden. Das macht Hoffnung: Die Schmarotzer sind wohl doch klar in der Minderheit.

Information will frei sein, aber nicht gratis

Heute drüber gestolpert, Quelle leider weggeclickt:

Der alte Slogan „Information wants to be free“ wird immer in einer aus dem Zusammenhang gerissenen Form zitiert. Was immer fehlt:

Information wants to be expensive.

 

Diesen Satz kann ich nur bestätigen.

Urheberrechtsdebatte: von Gehlen klärt keine Fronten

Konflikt

Der Feuilleton-Aufmacher der Süddeutschen Zeitung vom Wochenende ist nicht genial, nicht einmal genial daneben, sondern total daneben. Das fängt schon bei der Gestaltung an: „Der Konflikt“ lautet die Headline; darüber prangt ein riesiges rotes C in einem Kreis. Also das Emblem fürs Copyright, die angelsächsische Spielart des Immaterialgüterrechts, die gerade nicht verwechselt werden sollte mit dem deutschen Urheberrecht, um das es in dem Beitrag geht. Wenn das Schule macht, könnte die ARD den Tower of London zum neuen Wahrzeichen ihres „Berichts aus Berlin“ machen.

Der von Dirk von Gehlen (Autor des als Provokation gemeinten Buchs „Mashup – Lob der Kopie“) verfasste Text hält leider nicht mehr, als seine missratene Dekoration verspricht. Das fängt schon beim Vorspann an, der „ein ABC zur Klärung der Fronten“ verheißt. „Urheberrechtsdebatte: von Gehlen klärt keine Fronten“ weiterlesen