Diese nicht ganz unberechtigte Frage stellte die Süddeutsche am Wochenende im Stellenannoncenteil. Eine Leserin, von Beruf Lektorin, sucht nach der Erziehungszeit wieder einen Vollzeitjob als Angestellte, vielleicht etwas Lukrativeres. Die Antwort gab eine „Berufsfinderin“ namens Uta Glaubitz.
Hier die schönsten Phrasen der „Expertin“ (SZ), die mit solchen nutzwertlosen Text(baustein)en tatsächlich Geld zu verdienen scheint:
„In der Branche des Textens, Schreibens, Kommunizierens kann man sehr viel und sehr wenig verdienen. Eine erfolgreiche Kinderbuchautorin zum Beispiel kann Millionärin sein. Die Juniortexterin einer kleinen Werbeagentur dagegen verdient vielleicht nicht mal Hartz IV.“
Hallo? Schon mal ’ne fest angestellte Joanne K. Rowling gesehen?
„…laufen Sie Gefahr, immer ein kleiner Fisch im großen Teich zu bleiben. Strategisch aber ist es besser, ein großer Fisch im kleinen Teich zu sein. „Wie verdient man Geld mit Texten?“ weiterlesen

