Kein Zweifel, die Zukunft ist da – und lässt Wissenschaftler wie Science-Fiction-Autoren alt aussehen. Relativ.
In dem Oldie, der aus dem Lautsprecher drang, kam das Jahr 2010 vor, als Synonym für eine Zeit, in der die Sängerin alt und grau sein würde. Mein Smartphone hätte mir den längst vergessenen Titel und seine Interpretin sicher verraten, aber ich saß im Funkloch. Und fühlte mich alt und grau. Wie soll man sich auch sonst fühlen, wenn unabweisbar wird, dass wir nun in jener besungenen Zukunft leben, die aber so was von anders aussieht, als wir sie uns als junge Menschen ausgemalt haben?
Nehmen wir die Lichtgeschwindigkeit. Die war in meiner Jugend der Inbegriff von Wissenschaft, technischem Fortschritt, dem Griff nach den Sternen. Wir kannten die Formel E=mc2, konnten aber trotz Physik-Leistungskurs unseren Eltern nicht erklären, wie man denn bitte schön eine Geschwindigkeit mit sich selbst multiplizieren könne. „WAS WÜRDE EINSTEIN SAGEN?“ weiterlesen



