Doitch for beginners

Yes, ich will

Do you want close to Stellar Phoenix Macintosh? Äh, to close.

Nicht ohne einen Cent

Am Handy hängt, zum Handy drängt doch alles. Nur zum Geldbeutel-Ersatz will es partout nicht werden.

Es gibt eine Drogeriemarkt-Kette, die ist den Euro nicht wert, denn sie ehrt den Cent nicht. Die Läden, deren Name an unsere frühere Währung erinnert, ignorieren sogar die Zwei-Cent-Münze. Sämtliche Preise enden deshalb nicht – wie es sich anständigerweise gehört – auf eine Neun, sondern auf eine alberne Fünf. Dahinter steckt schiere Faulheit: Über die Jahre sparen Kassiererinnen Tage und Kunden Stunden, weil das Münzenzählen reduziert wird.

Die Deutsche Bundesbank findet diese schnöde Rationalisiererdenke wohl auch noch toll. Sie verteuert jedenfalls jetzt die Münzrollen dermaßen, dass Aldi, Edeka und Lidl künftig für jeden Cent Wechselgeld, den sie sich liefern lassen, drei Cent bezahlen müssen. Damit drohen uns Centfuchsern in Sachen Zahlungskultur Zustände wie in Finnland oder der Schweiz. „Nicht ohne einen Cent“ weiterlesen

Web of Mistrust: Handelsblatt offline

Holtzbrincks Paywall hat offenbar militante Vertreter der Kostenlos-Unkultur auf den Plan gerufen:

Vorsicht, Sie verlassen hier die Zone, in der es Journalismus zum Nulltarif gibt!
Zeitungsshopping
Jugendgefährdende Schriften?

Mailand an der Adria

Amerikanischen Touristen sagt man nach, sie hätten geografisch in Europa nicht den rechten Durchblick: „It’s Monday, it must be Vienna.“

Dieses Vorurteil bestätigte jetzt das Time Magazine. In einer Europakarte sind Milan und Venice vertauscht. Venedig liegt knapp über der Riviera, Mailand auf der adriatischen Seite.

In New York liest also auch keiner mehr gegen. Schade.

2DF duldet keine überzogene Satire

Das 2te Deutsche Fernsehen, kurz 2DF, ist eine erstaunlicher Sender. Chefredakteure müssen dem Ministerpräsidenten des benachbarten Bundeslandes Hessen gefallen, Satiriker dürfen sich aber in der Anstalt hemmungslos austoben und sogar eine Marx-Büste herzeigen.

Das einzige, was Satire in Mainz nicht darf, ist überziehen. Deshalb schaut Urban Priol gegen Ende der Sendung immer hektisch zur Uhr, um dann in hechelndem Dieter-Thomas-Heck-Sprechtempo in letzter Sekunde fertig zu werden, bevor die gnadenlose Regie auf den Abschaltknopf drückt und das wirklich Wichtige on air geht: Programmhinweise.

Oliver Welke hat es gestern abend nicht ganz geschafft. Der Anchorman der Heute-Show hatte anstelle seines üblichen Sidekicks Christian Ehring den schandmäuligen Ober-Bayern Michael Mittermeier am Tisch, „2DF duldet keine überzogene Satire“ weiterlesen