Es muss nicht immer Deutschland sein

MIGRATION Wer sagt, dass Gründer im Lande bleiben müssen, um sich redlich zu nähren? Unternehmern steht die Welt offen. Drei Auswanderer plaudern aus dem Nähkästchen.

Jeanette Müller in ihrem Zürcher Büro zu erwischen, ist nicht einfach. Die Fachfrau für europäische Forschungsprogramme ist dauernd unterwegs. Heute Dublin, morgen Tiflis. Dann gönnt sie sich, nach Monaten ohne freies Wochenende, eine kleine Auszeit in den Bergen, und gleich wieder ab nach Brüssel. Ruhe für ein entspanntes Gespräch findet sie – puh! – an einem Samstag.

Das Naturell der promovierten Wirtschaftsgeografin mit „rastlos“ zu beschreiben, wäre untertrieben. Müller, die öffentliche und private Forschungslabors bei Förderanträgen berät, kennt alle fünf Kontinente. „Mein Leben“, sagt sie fröhlich, „bestand bisher größtenteils aus Reisen.“ Nach dem Abi ein Jahr Australien, als Au-Pair nach Frankreich. Studium in Bayreuth, Perpignan, Aberystwyth in Wales. Der erste Job? In der Schweiz. Nirgends hielt es sie lange: „Ich bin nicht für die Anstellung geeignet.“ „Es muss nicht immer Deutschland sein“ weiterlesen

Programme mit Schwächen

SOFTWARE. Schlechte Programme trüben schnell den Spaß am neuen Unternehmerdasein. Deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf die Vor- und Nachteile zu vergleichen.

Für Apple-Fans sind die Schattenseiten der Selbstständigkeit am schwärzesten. Wer sich an die intuitive Bedienung von iTunes, iPhone & Co gewöhnt hat, erlebt einen kleinen Kulturschock, wenn er auf die Suche nach einer kaufmännischen Software geht, die sich auch dem Nichtkaufmann spontan erschließt. Dass der typische Mac-Entwickler Buchhaltung nicht sexy findet, liegt nahe; die Auswahl ist daher bescheiden. Aber auch im dominanten Windows-Lager erbarmen sich nur selten wirklich pfiffige Softwerker der Existenzgründer, die eigentlich Dringenderes im Kopf haben, als sich tagelang durch Handbücher zu quälen. „Programme mit Schwächen“ weiterlesen

61 ct. für taz-Leistungsträger

Habe gerade versucht, im taz-Forum meinen Senf zu einem Text dazuzugeben, der von der Weigerung der Zeitungsverlage von Frankenpost bis taz handelt, angemessene Honorare zu zahlen. Dann kam eine seltsame Fehlermeldung. Vielleicht taucht mein Kommentar noch auf, ansonsten steht er hier: „61 ct. für taz-Leistungsträger“ weiterlesen

Wo und wie Stefan Aust seine Themen findet

"Wenn Sie ein Magazin machen wollen, können Sie nur nach Berlin gehen", sagte er dem Abendblatt. Das liege nicht nur an der Bundespolitik. "Wenn Sie in Berlin in Restaurants wie das Borchardt oder das Café Einstein gehen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie internationale Künstler und Wissenschaftler treffen."

Kai-Hinrich Renner im Abendblatt

Sag, wer mögen die Masochisten sein…

…die da stehen im Wald allein und sehen die Bäume nicht und auch nicht die Holzfäller?

Hiermit halte ich fest, dass ich nicht dazu gehöre. Ich werde gar nicht gern zum Holz-Kopf erklärt.

Unter den Medien, die von Bloggern gern „Holzmedien“ genannt werden, gibt es einen Wettbewerb, der misst, welche Zeitung oder Zeitschrift von anderen am häufigsten zitiert worden ist.

Marcus Jauer, FAZ