John Thomas Chambers ist der gierigste Verkäufer der New Economy – und der netteste Prophet des Internet-Zeitalters. Sein Unternehmen Cisco Systems zählt zu den wertvollsten der Welt.
Wie der Premierminister von Russland heißt? Solche Namen merkt sich John Thomas Chambers erst gar nicht – die Personalfluktuation im Kreml ist viel zu groß. Al Gore? Das sei ein wichtiger Mann, Vizepräsident der USA, demnächst womöglich Präsident. Zwar in der falschen Partei, aber ein Freund des Internets. Damals, Anfang 1998, außerdem politischer Türöffner in Russland. Solche Leute zählen für den Manager Chambers. Schließlich verfolgt er ein ehrgeiziges Ziel: Im Global Networked Business des 21. Jahrhunderts soll seine Firma Cisco Systems ganz oben stehen.
In gewisser Weise tut sie das bereits. Ohne die Produkte von Cisco, die Aberbillionen von Datenpäckchen sicher durch das weltumspannende Kabelgewirr der digitalen Netze manövrieren, wäre das Internet schon vor Jahren in sich zusammengebrochen. „Porträt: Netter Haifisch“ weiterlesen




