Drucker- und PC-Abgabe sind EU-Richtlinien-konform

Frisch aus Luxemburg:

„Die Abgabe für die Vervielfältigung geschützter Werke kann auf den Vertrieb eines Druckers oder eines Computers erhoben werden. Die Mitgliedstaaten verfügen über einen weiten Ermessensspielraum bei der Bestimmung des Schuldners dieser Abgabe, durch die den Urhebern die ohne ihre Genehmigung erfolgte Vervielfältigung ihrer Werke vergütet werden soll.“

Gerichtshof der Europäischen Union, PRESSEMITTEILUNG Nr. 80/13 

Hier das juristische Original-Dokument.

Und hier die Presseinfo der VG Wort:

EuGH bestätigt Vergütungsanspruch der Urheber für Drucker und PC 

München, 27.06.2013. In seinem heutigen Urteil hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass für die Vervielfältigung geschützter Werke durch Drucker oder PC eine Gerätevergütung zu entrichten ist. 

In den seit 2002 eingeleiteten Klageverfahren der VG WORT gegen mehrere Hersteller, Händler und Importeure von Druckern und PC hatte der für das Urheberrecht zuständige Zivilsenat des Bundesgerichtshofs dem Europäischen Gerichtshof im Jahre 2011 mehrere Fragen zur Klärung der urheberrechtlichen Vergütungspflicht vorgelegt.  „Drucker- und PC-Abgabe sind EU-Richtlinien-konform“ weiterlesen

Lügner am Tagesschau-Mikrofon

Als ich klein war, hießen die Tagesschausprecher Köpcke, Stöck, Veigel, Dombrowski und Wieben, und sie sagten nichts als die Wahrheit. Heute darf man raten, welcher ihrer Epigonen nur „Lügner“ oder sogar „Lügner und Heuchler“ ist.

Zucker für die Affen

Weiß irgendjemand hier noch nicht, dass es ungesund ist, viel Zucker zu essen und große Mengen süßer Getränke in sich hineinzuschütten? Ah, brav… alle wissen es, sie halten sich nur nicht dran. Dann ist das mal geklärt. Damit zum stern vom Donnerstag und seiner Titelstory:

Die Zuckermafia

Das Blatt, vom Gründer Henri Nannen einst als Lieschen Müllers Wundertüte konzipiert, springt seinen Lesern diese Woche mit einer ziemlich unverschämten Aufmachung ins Gesicht: ein knallroter kandidierter Apfel am Stiel, wie man ihn von Wiesn, Wasen und Dom kennt. Um ans Gesunde zu kommen, muss man sich durchs Ungesunde beißen, eine Kruste aus Kristallzucker, ein wenig Zitronensaft und reichlich Lebensmittelfarbe. Was will uns diese Text-Bild-Schere sagen? Dass Jahrmarkttandler alle Mafiosi sind? Nein, es geht um „die raffinierten“ (was sonst) „Methoden der Industrie“, ums  „Tricksen, Täuschen, Tarnen“ und die Aufklärung, wieviel Zucker „in unserem“ Essen steckt.

Wie es scheint, verfügt die Redaktion über weniger Raffinade Raffinesse als die Industrie. Sonst hätte vor der Imprimatur jemand gemerkt, dass der rote Apfel die mit Abstand offenste, ehrlichste und trickloseste Art darstellt, Menschen zum Zuckerkonsum zu verführen: Weniger kann man das süße Gift nicht verstecken. Das Cover konterkariert also die Story, die es verkaufen soll. Um diese Titelgeschichte wäre es allerdings nicht schade, denn wer mit Fakten trickst, Unwissenheit tarnt und Leser täuscht, sind die beteiligten Redakteure.

Da wäre zum Beispiel eine willkürlich zusammengestellte Auswahl von Lebensmittel-Markenprodukten, in denen der Zucker laut Bildunterschrift „gut versteckt“ sein soll, „Zucker für die Affen“ weiterlesen

Was Kramm eigentlich meint

Der Musikpartisane hat sich ein Wahlk(r)ampfvideo des Piraten Bruno Kramm vergenommen. Bitte mit dem Cursor auf der Pausetaste anschauen: Man kann die Untertitel kaum verstehen/würdigen, wenn gleichzeitig der Große Selbstdarsteller auf einen einschwätzt.

Prismatische Aberration

Die Powerpoint-Charts der Washington Post zu Prism.

Und hier spricht der Reporter: