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Wie man VG-Wort-Zählmarken auf WordPress-Seiten einbaut, erklärt am besten Vladimir Simovic. Hier geht zu ihm.

Schwuler Landrat: SZ hat recht

Liebe SZ-Leserbriefschreiber Hülbig (Ergolding) und Wiesenberger (München),

wenn in Niederbayern ein junger, roter, evangelischer Landrat gewählt wird, der kein Geheimnis daraus macht, dass er schwul ist, dann ist es gut so, wenn die SZ das auch schreibt.

Das ist nämlich in diesem Fall keine Verletzung der Privatsphäre des Nachwuchspolitikers, sondern eine Nachricht über bemerkenswerte gesellschaftspolitische Veränderungen.

Früher wäre es in dieser Gegend schlimm genug gewesen, dass der Mann in der SPD ist, um nicht gewählt zu werden. Jung ging ja vielleicht gerade noch, evangelisch eher nicht. Aber schwul? Nie und nimmer wäre das toleriert worden.

Dass die Niederbayern jetzt so tolerant sind, dass ihnen alle vier Kontraindikationen nichts mehr ausmachen, ist eine Sensation, und die würde man schmälern, wenn man dieses eine Faktum dem Publikum unterschlüge.

DRINGENDE BEDÜRFNISSE

Nicht alles, was Erfindern einfällt, hat der Menschheit wirklich noch gefehlt.

Kaiser Vespasianus Augustus, dem Erfinder des Bezahl-Klos, hätte die „Ideen-Erfindungen-Neuheiten-Ausstellung“ (IENA) bestimmt gefallen. Auf der Nürnberger Messe waren nämlich etliche Versuche zu besichtigen, rund um jenes Örtchen Geschäfte zu machen. „Hab ich’s nicht gesagt?“, hätte der alte Römer triumphiert, „sie stinken nicht, die Sesterzen.“

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DJS-Förderkreis: Sind fünf Euro im Monat zuviel?

Ich war‘s, ich bin schuld. Ich habe den „weitergehenden Antrag“ gestellt, den die Mehrheit der anwesenden Mitglieder des Förderkreises der Deutschen Journalistenschule (DJS) gut fand. Deshalb liegt der Mindestbeitrag, den wir Förderer (mit Ausnahme der Berufseinsteiger*) jetzt berappen müssen, nicht mehr bei 2,50 Euro pro Monat (wie bisher) oder bei vier Komma eins sechs Periode (4,166666…) Euro (Beschlussvorlage des Vorstands), sondern bei glatten fünf Euro. Die finanzielle Mehrbelastung für Förderkreisler, die ich zu verantworten habe, beträgt also zehn Euro im Jahr, gut 83 Cent pro Monat, 2,7 Cent am Tag. Früher hätten wir „fünf Pfennig“ gesagt. Der Vorstand nimmt einen Groschen auf seine Kappe.

Es ehrt den Vorstand, dass er Rücksicht hatte nehmen wollen auf diejenigen unter uns, die unter der suboptimalen wirtschaftlichen Lage der Medienbranche leiden. Eins kommt ja zum anderen, Kleinvieh macht auch Mist, irgendwo sind Grenzen, die wenigsten können das Geld mit vollen Händen rauswerfen, auch nicht für gute Zwecke „DJS-Förderkreis: Sind fünf Euro im Monat zuviel?“ weiterlesen

Dämpft Google alte Hüte?

Wenn eine Nachricht wichtig ist, findet sie zu mir? So heißt es doch manchmal bei den Technikgläubigen des Post-Newspaper-Zeitalters. Zu mir fand jetzt die Sensationsnachricht, dass Google an einer Reihe abgedrehter Forschungsprojekte arbeite. Sie stammt aus der New York Times, wo sie Golem.de fand, wo sich wiederum das Handelsblatt bediente.
Dann kam via Jeff Jarvis dieses nette Filmchen rein, das der 14 Jahre alten Story vom (gähn!) Kühlschrank, der ungefragt Lebensmittel bestellt (bei welchem Händler eigentlich?), angemessen ist: