Der Jury-Chef von Pressefoto Bayern, Hans-Eberhard Hess, beklagte sich im Dezember 2010 über die „visuelle Legasthenie“ von Redakteuren, die Texte mit Bildern schmücken, die nichts mit dem Artikel zu tun hätten. Nicht einmal die BU stelle einen Zusammenhang her. Er muss so etwas gemeint haben:

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Da musste es wohl wieder mal schnell gehen. So schnell, dass dem Autor nicht auffiel, dass der als Quelle genutzte Text unter der Rubrik „Wahrheit“ stand, wo bekanntlich alles steht bis auf dieselbe – eine Anspielung auf die Prawda. Die taz bemerkte – oder kommentierte – den Vorfall erst eine gute Woche später: Der auf die Seite Drei gelassene Autor sei „auf die Wahrheit hereingefallen“. Selbst danach ließ sich die SZ noch eine Woche Zeit für das kleinlaute Geständnis, in dem die „Wahrheit“ natürlich nicht vorkommt.
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„Seit mehr als 80 Jahren stellt der niederländische Elektronik-Konzern TV-Geräte her.“
Geheime Erkenntnis der SZ-Redaktion (Wirtschaft, 19.4.2011, „Philips drückt den Ausknopf“). Der Rest der Welt betrieb 1930 jedenfalls noch Grundlagenforschung in der Fernsehtechnik – und auch Philips hat damals noch keine Geräte verkauft.
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„Jeder iPhone-Besucher kann mit einem Computer sein Profil auslesen.“
Behauptung aus der Rubrik „Dolmetscher“, in der die Wirtschaftsredaktion der SZ vermeintliche IT-Fachbegriffe glossiert. Thema am 27.4.2011: „Reality Distortion.“ Diese Wirklichkeitsverzerrung, „Das Zünglein an der Wasserwaage – und andere Pannen“ weiterlesen





