Google: Für alles die passende Anzeige.

...oder auch nicht. Wie man's nimmt und "passend" definiert. 😉

Wann arbeiten die Amerikaner eigentlich…

…oder wann gehen sie zur Schule, wenn sie, wie die Süddeutsche sinngemäß schreibt, täglich mehr als 11 Stunden und 27 Minuten mit Facebook verbringen und 2 Stunden und 52 Minuten googlen?

„Allein in den USA verbringen die Internetnutzer monatlich mehr als 53,5 Milliarden Stunden bei Facebook – vier Mal so viel wie bei Google.“

SZ, 24.9.2011, „Das ganze Leben auf einer Seite“

Diese elfeinhalb Stunden sind wohlgemerkt der Durchschnittswert für die angeblich 156 Millionen Amerikaner, die Facebook als aktive Mitglieder führt.

Aber bei Facebook wundert mich eh nix mehr:

„In der vorigen Woche waren erstmals 500 Millionen Menschen gleichzeitig in dem sozialen Netzwerk unterwegs.“

Schreibt unter anderem der Stern.

Weltweit soll es 800 Millionen Facebooker geben, über alle Zeitzonen verteilt. 62,5 Prozent davon sollen zum selben Zeitpunkt online gewesen sein. Ohne sich abgesprochen zu haben, ohne dass ein Guinnessbuch-Redakteur einen Termin vorgegeben hätte.

Kennt jemand zufällig den aktuellen Rabattsatz, den man auf solche Zahlen geben muss?

Neu in der Wortpresse: ULD-kompatibles Liken

Die 2-Klick-Knöpfe stammen von H.-Peter Pfeufer. Da ich keinen flattr-Account besitze, kann ich ihm leider nicht den Kaffee spendieren, der ihm zusteht. Statt dessen hier eine öffentliche Belobigung.

Wobei ich noch den Hinweis loswerden möchte, dass man erst mal dahinter kommen muss, dass dieses WP-Plugin erst erscheint, wenn man die „Einstellungen“ aktiviert hat, die im Dashboard aber nicht etwa in der Plugin-Übersicht erscheinen, sondern in den WordPress-Einstellungen links in der Spalte (unterhalb der Werkzeuge). Dort fällt der Link nicht sofort auf, weil er leicht so weit nach unten rutscht, dass man scrollen muss.

Die Sanftmut DB-reisender Wutbürger

Wer am Sonntag von Nordrhein-Westfalen mit der Bahn in den Süden wollte, brauchte Nehmerqualitäten. Es war ja nicht ein Fernschnellzug, bei dem die DB Chaos veranstaltete, sondern derer mindestens drei. Einer davon war ein Intercity, der von Hamburg über Münster, Köln, Mainz und Hanau nach Nürnberg zockelt und dafür neun Stunden braucht. Dieser Zug musste nicht nur an einer spontan eingerichteten Baustelle im Norden Westfalens vorbeischleichen, nein, er litt auch unter Personal mit schwerer Dyskalkulie. So erfuhren die wartenden Fahrgäste an rheinischen Bahnsteigen, dass die DB-Mitarbeiter im hohen Norden am Versuch gescheitert waren, das rollende Material korrekt durchzunummerieren:

 „Der Wagen 5 befindet sich zwischen Wagen 6 und Wagen 7. Die Platzreservierungen aus Wagen 5 finden Sie in Wagen 7.“

In meiner Jugend, also in der analogen Bahnsteinzeit vor Erfindung des Reisendeninformationssystems RIS, hätte man einfach ein paar Blechtäfelchen an Waggontüren umgesteckt. „Die Sanftmut DB-reisender Wutbürger“ weiterlesen

Verhaltenserforscht

Ein Österreicher namens Gerwin Sturm hat ein Tool zur Verhaltensüberwachung der Google-Plusser online gestellt. Damit lässt sich genau auswerten, wann ein bestimmter Mensch typischerweise am Computer sitzt. Gut, wenn man dann nicht auch noch die Ortung freigeschaltet hat. Sonst steht sogar ein (rudimentäres) Bewegungsprofil online.

Herr Sturm, Sie sind ein Datenkrake! Kommen Sie bloß nie nach Kiel!

(via Kerstin Hoffmann)