Ölprinz Poldi und der Kesselberg

Frisch aus meiner Bildpresse: Fotos vom abgasfreien Kesselbergrennen 2011 am Samstag in Kochel. Mit Exklusiv-Bildern von den Hinterlassenschaften des Bayern-Prinzen Poldi – Ölspuren auf der Kesselbergstraße, die das Tesla-Team am zweiten Lauf hinderten.

Mehr vom E-Mobility-, also Elektroauto-Event, gibt es hier. (Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne mein vorheriges Einverständnis weder offline noch online für eigene Zwecke genutzt werden. Wenn Sie sie nutzen möchten, sprechen Sie mich an. Sollten Sie sie nutzen, ohne mich gefragt zu haben, spricht Sie früher oder später meine Rechtsanwältin an. Und das wollen wir ja vermeiden, gell?)

Öko-Millionen auf der grünen Wiese: Ein Tesla neben dem anderen

 

Dreiradfahren hat Zukunft

 

Damit fällt man auf, aber nicht um - E-Zweirad mit ausfahrbaren Stützrädern (hier gerade eingefahren)

 

Es ist nicht alles Colt, was glänzt (allerdings war auch ein Mitsubishi dabei)

 

Seine Königliche Hoheit, "Ölprinz" Poldi von Bayern, fuhren mit dem Mini-BMW wie James Bond

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SZ-Redakteur vergrößert Sony-Schaden

Wirtschaftsjournalisten sollten Taschenrechner und Excel-Tabellen beherrschen. Das allein genügt aber nicht. Sie sollten auch wissen, wann man welche Daten wie eintippt. Bei Sony haben Hacker Daten von 77 Millionen Kunden erbeutet. Ein IT-Sicherheitsexperte mit dem schönen Namen Larry Ponemon hatte kürzlich in anderem Zusammenhang gesagt, der durchschnittliche Schaden pro kompromittierten Nutzer-Account betrage 318 Dollar (also 220 Euro). In der SZ wendet der Redakteur daher einfach eine Grundrechenart an, die Plutimikation:

„Im schlimmsten Fall wären das fast 17 Milliarden Euro.“

Aus dem Seite-1-Beitrag über den Datendiebstahl bei Sony

Dieser schlimmste Fall ist schon deshalb ausgeschlossen, weil die Datenräuber logistisch gar nicht in der Lage wären, in der ihnen zur Verfügung stehenden Take-the-money-and-run-Phase auch nur annähernd eine solche Anzahl von Konten zu plündern. Im übrigen könnten es auch nur 20 Dollar statt 220 Euro sein. „SZ-Redakteur vergrößert Sony-Schaden“ weiterlesen

Apples Schandtaten wichtiger als die Assads

Die mildernden Umstände zuerst: Der Mantelteil der Osterausgabe der Süddeutschen Zeitung mit Triple-Datum „23./24./25. April 2011“ wurde von der am Karfreitag diensthabenden Stallwache produziert. Der Großteil der Redaktion dürfte frei gehabt haben, denn die Feiertagszuschläge zahlt ein Verleger nicht an mehr Mitarbeiter als unbedingt nötig.

Diejenigen, die Dienst schoben, fanden die bereits am Gründonnerstag eingelaufene Nachricht, dass das iPhone die für Location-based Marketing benötigten GPS-Daten auf fragwürdige Weise speichert, noch aktuell und wichtig genug, um sie den Abonnenten am Karsamstag als Seite-1-Aufmacher vorzusetzen:

„Apple entsetzt weltweit seine Kunden“

Kühne Behauptung auf S. 1 der Oster-SZ. War denn am Karfreitag nichts Empörenderes passiert auf der Welt?

Die vom Freitag stammende Nachricht, dass der syrische Diktator Baschar al-Assad Demonstranten hat massakrieren lassen, schoben sie unter den Bruch (das ist die Stelle, an der die Zeitung gefaltet ist). „Apples Schandtaten wichtiger als die Assads“ weiterlesen

Da kann man fast für die Spackeria Verständnis kriegen

Vor lauter Fukushima und Stress mit meiner eigenen Arbeit ist eine Diskussion wochenlang an mir vorbeigerauscht: ob wir in Deutschland zu viel Datenschutz haben.

Die Meinungsführer des „Datenschutz-ist-sowas-von-Eighties“-Lagers nennen sich – weil von Chaosclub-Sprecherin Constanze Kurz als „Post-Privacy-Spacken“ apostrophiert – „Spackeria“. Trotzig geben Leute wie die … (wie drücke ich das bloß aus, wenn ich nicht „Politologin“ schreiben will?) … Absolventin eines Studiums der Politikwissenschaft Julia Schramm die advocati diaboli.

Liest man dann, was deutsche Beamte unter dem Siegel des Datenschutzes manchmal für Ideen entwickeln, können einem diese Spacken fast sympathisch werden.

Kriminelle Wirtschaft

Das Wort „Wegwerfgesellschaft“ klingt noch viel verstörender, wenn man diesen Film gesehen hat. Qualität ist manchen Unternehmen nicht einfach nur egal. Zum Teil wird die Lebensdauer künstlich reduziert, damit die Verbraucher öfter nachkaufen müssen.

Nur schaue ich nicht regelmäßig Arte, darf mich also nicht beschweren. Aber die Sendezeit ist doch ein Hammer:

Kaufen für die Müllhalde
Donnerstag 24. Februar 2011 um 03.25 Uhr
Keine Wiederholungen
(Frankreich, 2010, 75mn)
ARTE F