BJV: Einbahnstraßenkommunikation

Auf der Website des Bayerischen Journalisten-Verbandes lese ich etwas, das mich elektrisiert: Der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken habe auf dem Verbandstag 2012 in Kassel laut über eine öffentlich-rechtliche Finanzierung von Printmedien nachgedacht.

Das ist nur die halbe Wahrheit, denn Konken berief sich dabei auf seine Stellvertreterin Ulrike Kaiser. Auf jeden Fall möchte man als Journalist, der online von solch einer Idee liest, gleich an die Quellen herangeführt werden. Warum zum Beispiel explizit Print, warum nicht lokaler Journalismus, gerne online?

Leider bietet der BJV im ganzen Text nur einen einzigen Link. Dieser führt zum Personenprofil von Michael Konken auf der DJV-Website. Nun, ich kenne Michael. Ich weiß, wer er ist. „BJV: Einbahnstraßenkommunikation“ weiterlesen

BJV: Maulwürfe und Ehrennadeln

Ein guter Berufsverband ist wertvoll. Gut ist ein Berufsverband, wenn er wenig Vereinsmeierei betreibt und seinen Mitgliedern lieb, aber für sie nicht unnötig teuer ist. Also effizient wirtschaftet.

„Mein“ Bayerischer Journalisten-Verband lässt da momentan etwas zu wünschen übrig. Positiv gesagt: Er bietet Raum für Verbesserungen. Sehr viel Raum. Nicht nur auf der Homepage…

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Wer hat’s erfunden, unser schönes Bayern?

oben: Süddeutsche Zeitung, 29.10.2012

unten: Reporterlegende der Süddeutschen Zeitung, 1979

Wir fahren mit der Eisenbank

Überhaupt: wer ist Bankchef Bahn-Chef Weber?

Irre Möglichkeiten

Computer zu hacken ist out? Macht nichts. Hacken Sie Gene. Das Equipment gibt’s bei eBay.

Biologie war nie mein Fach an der Schule. Das lag eindeutig an Minna. So nannten wir Wilhelmine W., eine extradröge Oberstudienrätin, neben der uns jede Klosterschwester als heißer Feger erschienen wäre. Niemand in der Klasse hätte daran gezweifelt, dass das „Fräulein W.“, wie das lebende Fossil beliebte sich anreden zu lassen, sein Genetikwissen zu Kaiser Willems Zeit erworben hatte, wenn nicht sogar direkt aus dem Mund des alten Gregor Mendel. Der war ja gerade erst 90 Jahre tot.

Heute ist mir klar, dass es an Deutschlands höheren Lehranstalten jahrzehntelang von Minnas nur so gewimmelt haben muss. „Irre Möglichkeiten“ weiterlesen