Handelsblatt mag nicht gern aus Fehlern lernen

Klickstrecken sind das täglich‘ Brot vieler Onlineredaktionen. Dennoch tun sich manche schwer damit.

Beim Handelsblatt gilt das in doppelter Hinsicht.

Erstens: Wenn man sich durch eine Strecke über den Bodenschatz Lithium klickt, sollte man nicht in der Nachbarabteilung „Erdgas“ landen.

Zweitens: Wenn man den Kollegen den Fehler melden will, möchte man schnell mailen – und nicht mühsam ein Web-Kontaktformular suchen und ausfüllen, unter anderem weil man da keinen Screenshot mitschicken kann. Die Düsseldorfer scheinen aber eine so große Angst vor Spam zu haben, dass sie keine Klartext-Adresse angeben. Lieber soll der geschätzte Leser seine Absenderdaten, die ein Mailprogramm automatisch einfügen würde, von Hand eintippen. Aber Zeit ist Geld, und das wissen gerade Handelsblatt-Leser. Umkehrschluss: Vielleicht wollen die Kollegen gar kein Feedback. Dann ist das Kontaktformular so was wie das gebührenfreie Pendant zur Kundenabschreck-Vorwahl 01805.

lithium-fieber

Was mache ich also? Ich notiere das hier und sende per Kontaktformular den Link. Falls den jemand anklicken sollte, wird er auch lesen, dass es mich ärgert, dass die bescheuerte Software bei den Kommentaren wohl so eingestellt ist, dass grundsätzlich die erste Eingabe der Captcha-Nummer als angeblich falsch verworfen wird. Meine Erfahrung: Das System akzeptiert – ohne jede Ausnahme – immer erst die zweite Eingabe. Ich sollte vielleicht mal ausprobieren, ob die Nummer überhaupt eine Rolle spielt. Vielleicht besteht die Absicherung ja lediglich darin, dass man es zweimal machen muss – und die Nummer ist wurscht…

Zum Kommentar des Herrn aus dem Nonnenkloster (= Peter):

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3 Antworten auf „Handelsblatt mag nicht gern aus Fehlern lernen“

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