SZ: Kollegin B. schließt mal wieder von sich auf andere

Ist die gute alte E-Mail „vom Aussterben bedroht“? Mit dieser steilen These erschreckte die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen am Donnerstag ihre Leser. Es ging eigentlich um Microsoft und die Ablösung des – freundlich gesagt – für seine Nutzer peinlichen Webmail-Dienstes Hotmail durch das seriöser wirkende Cloud-Produkt „Outlook.com“. Kollegin B., wie gewohnt eher meinungsfreudig denn treffsicher, verstieg sich dabei zu der Behauptung, dass „ohnehin niemand mehr Mails braucht“.

Muss ich wirklich erläutern, wieso das bodenloser Unsinn ist? Nein, ich glaube, die Arbeit kann ich mir sparen. Auf jeden Fall war das Kompetenzgefälle von sueddeutsche.de 🙂 zur Printausgabe 🙁 vergleichbar mit einer Kamikaze-Rutsche.

 

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Eine Antwort auf „SZ: Kollegin B. schließt mal wieder von sich auf andere“

  1. Nunja, im Jahr 1998 sagte mir der Chefredakteur einer Computerzeitschrift, der mir leider immer noch nicht wohl gesonnen ist, daß ein anständiger Journalist keine E-Mail benutze (ja klar, Telefonate sind vor Gericht auch sooo viel besser in Sachen Belegbarkeit heißer Zitate…), nachdem ein Kollege zur Installation eines Spieles kurzerhand mein E-Mail-Verzeichnis planiert hatte.

    Aber inzwischen gehören auch Computerzeitschriften zu den vom Aussterben bedrohten Medien…

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