Krons unwürdiges Desimpformations-Theater

Nach dem Vierfach-Flop vom Pfingstsamstag könnte man sich theoretisch entspannt zurücklehnen. Braune Hooligans waren bei der dezentralen Ersatzveranstaltung für die abgesagte Kundgebung der 888 Impfgegner nicht zu sehen. Das Bedrohlichste an den wenigen erschienenen Maskenverweigerern war, dass man fürchten muss, dass sie sich bei Gleichgesinnten anstecken und den Virus weitertragen. Dennoch sollte niemand einfach zur Tagesordnung übergehen: Bürger und Behörden dürfen sich nicht länger von Leuten an der Nase herumführen lassen, die das Versammlungsrecht verhöhnen, das Grundgesetz verspotten und gefährlichen Unsinn verbreiten. Erschreckend sind auch der sektenhafte Realitätsverlust einiger Mitbürger und die völlige Intransparenz des so genannten „Levana-Verbunds“.

Was sich im Dunstkreis des Homöopathen und Hausarztes ohne Kassenzulassung Rolf Kron seit längerem abspielt, ist aus vielerlei Gründen eine Farce – also ein Schauspiel, das so abgedreht daherkommt, dass man darüber nur noch den Kopf schütteln kann. Menschen, die nicht den Eindruck machen, völlig verblödet oder alltagsuntauglich zu sein, stellen sich allen Ernstes in die Öffentlichkeit und lassen sich für den haarsträubenden Unfug angucken, der in gedruckter Form auf ein paar Tischen ausliegt. Etwa das Pamphlet des Impfgegner-Vereins „Libertas & Sanitas“ (für die Nichtlateiner: „Freiheit & Gesundheit“), hier im Foto zu besichtigen. „Tatsachen statt Expertenmeinungen“ lauten die ersten drei Worte, die man erst mal in ihrer ganzen Rätselhaftigkeit auf sich wirken lassen muss. Hat der Verfasser verstanden, was ein Experte ist? Hat er verstanden, was eine Tatsache ist? Wer ist er? Und wenn ja, wie viele? Und ist dieses … Denken … etwa ansteckend?

Schizophren: Experten-Bashing auf einem ausgelegten Pamphlet, obwohl Levana-Vorturner Rolf Kron von kommerziellen „Impformations“-Veranstaltern selbst als „Experte“ vermarktet wird.

Blickt man mit dem gebotenen Abstand und ohne zuviel falsche Empathie auf die Menschen, die sich mit „Levana“ in aller Öffentlichkeit identifizieren, kann man es allerdings mit der Angst bekommen. Irgendetwas ist in diesen Köpfen passiert. Etwas, das anders ist als in Bürgerinitiativen und normalen Vereinen. Etwas, das an Sekten erinnert. Das Missionarische strahlen nicht nur manche Gesichter hinter den Absperrungen aus, man liest es auch in den meist kurzen Texten, die sie auf Facebook und Telegram austauschen.

Rolf Kron selbst schreibt dort von einer „Bewegung“ und einer „Ideologie“. Was er als Bewegung bezeichnet, geht freilich über das amorphe Gebilde Levana hinaus. Es sind Menschen, deren Freiheitsbegriff um die Frage kreist, ob der Staat ihnen das Recht nehmen darf, sich und ihre Kinder mit potenziell tödlichen Viren zu infizieren und – sollten sie sich tatsächlich anstecken – anschließend ihre Mitmenschen zu gefährden. Es sind Menschen, die entrüstet von sich weisen, sie seien „Aluhüte“ oder „Verschwörungstheoretiker“, aber Verschwörungskokolores aus den „sozialen“ Medien hemmungslos weiterverbreiten und gleichzeitig mit dem Grundgesetz wedeln, als hätten sie nicht verstanden, was drin steht.

Polemik? Leider nicht. Bei Facebook ist der Weg sehr kurz von Levana zu eifrigen Verschwörungsmärchenerzählern, die wiederum befreundet sind mit Ultrarechten, Reichsbürgern und glühenden Trump-Verehrern. Auch wenn die Levana-Sympathisanten, die ich beobachtet habe, selbst nicht nazi-verdächtig sind, so sind sie mit ihren durch Desinformation geprägten Überzeugungen doch anschlussfähig an dieses Milieu. Die Leute mögen selbst nicht rechts sein, aber sie sind „rechtsoffen“. Ihr politisches Immunsystem versagt.

Aber wie funktioniert es denn nun, das System Kron, in dessen Mittelpunkt die Fiktion einer Eltern-Initiative steht, der es um Aufklärung verunsicherter junger Eltern über das Thema Impfen geht? Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre zeigt, dass es niemals darum gegangen ist, irgendjemanden aufzuklären, also sachlich und faktenorientiert auseinanderzuklamüsern, welche Risiken und Nebenwirkungen dem Nutzen bestimmter von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlenen Schutzimpfungen gegenüberstehen.

Statt dessen ziehen sich zwei Leitmotive wie rote Fäden durch die Aktivitäten, die mit dem Namen der altrömischen Schutzpatronin der Neugeborenen daherkommen: 1. das Verteufeln aller Institutionen und Unternehmen, die mit Impfungen befasst sind, 2. das Schüren von teils völlig grundlosen, teils maßlos überzogenen Ängsten mittels einer Mischung aus Halbwahrheiten, frei Erfundenem und nachweislich Widerlegtem bis hin zur Zusammenarbeit mit Personen, die nicht einmal die schiere Existenz von Viren wahrhaben wollen (siehe unten).

Ein zentrales Merkmal des Systems Kron ist die Verschleierung der Organisationsstrukturen, die der Mann aufgebaut hat und derer er sich wie ein Marionettenspieler bedient. Rolf Kron kontrolliert die Kommunikation nach außen auch dann, wenn er seine Person im Hintergrund hält. Einmal hat er es sogar schon geschafft, die Ehefrau des früheren bayerischen Wirtschaftsministers Martin Zeil, eine Juristin, als angebliche Sprecherin des Nichtvereins in die Presse zu bringen.

Der DPA-Landesdienst Bayern fiel darauf herein, eine bayerische Tageszeitung brachte sogar ein Interview mit ihr. Davor und danach trat Barbara Daumiller-Zeil nie in Erscheinung. Warum wird niemand stutzig, wenn die „Sprecherin“ einer Organisation auf deren Website nicht zu finden ist – und wenn eine angebliche Elterninitiative sich einer 64-Jährigen bedienen muss, die sich als ihre Sprecherin ausgibt und ihr Gesicht in die Kamera hält? Das sind Kennzeichen einer Farce. Die Aktion war pures Namedropping. Eine wirklich von besorgten Eltern getragene Initiative fände in ihren Reihen eine Mutter kleiner oder schulpflichtiger Kinder, die an die Öffentlichkeit geht. Sie bedürfte auch keines Ü-50-Vaters wie Kron als Außenminister, dessen Kinder ebenfalls schon aus dem fraglichen Alter heraus sind.

Welche Funktion hat Kron? Nach außen hin bleibt seine genaue Rolle stets im Dunklen. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, dass er der Chef ist, der Drahtzieher, Stratege, Rädelsführer. Alles, was von diesem angeblichen „Verbund“, „Verband“ oder „Netzwerk“ kommt, lässt sich letztlich auf Kron zurückführen. Das wurde exemplarisch deutlich, als seine Windacher Getreue, die die Kundgebung am Mutterturm angemeldet hatte, die Reporterin des LT mit ihrer Frage zu Sinn und Zweck des Ganzen weiterschickte zu Kron, der offiziell nichts damit zu tun hatte. Die Frau hatte buchstäblich nichts zu sagen.

Impfkritik als Ideologie: Wie Rolf Kron Mitgliedern seiner „Bewegung“ in der Levana-Telegram-Gruppe rät, ihre wahren Ziele zu tarnen und die empörten Bürger zu spielen.

Und warum gibt es keinen Verein? Weil Kron das nicht will? Es wäre für ihn keine Schwierigkeit, sieben Unterschriften für die Gründung und Eintragung eines Verein beim Registergericht zu finden. Er müsste sich dann allerdings einer Satzung unterwerfen und käme schon bei deren Errichtung unweigerlich an den Punkt, an dem sich die Gründungsmitglieder zwischen einem gemeinnützigen Verein und einem wirtschaftlichen Verein entscheiden müssten. Anschließend käme der ganze Rattenschwanz mit Vereinshaushalten und regelmäßigen Rechenschaftsberichten, den das Bürgerliche Gesetzbuch so vorsieht. Ein Vereinsvorsitzender haftet übrigens auch.

Das System Kron ist komfortabler für seinen Schöpfer: Er betreibt die Website und den Facebook-Auftritt, die Kontakte laufen über seine Handynummer und einen von ihm kontrollierten Mail-Account. Und wie man auf Telegram schön bis in den Sommer 2019 zurückverfolgen kann, sind andere Gruppenmitglieder ihm loyal und dankbar für das, was er scheinbar für sie tut. Die Frage, ob er das nicht vielleicht primär für sich tut, ob es Interessenkonflikte gibt, ob er die anderen nicht für seine Ziele ausnutzt, stellt niemand.

Als Außenstehender fragt man sich hingegen schon nach kurzem Nachdenken, was da eigentlich gelaufen ist bei den bisherigen Versuchen, als Demo-Veranstalter ein großes Rad zu drehen. Wir erinnern uns: Vor seiner Anti-Masernimpfpflicht-Demo am 25. Januar hatte Kron frech von  2000 bis 3000 Teilnehmern gesprochen, die er erwarte. So wurde DPA auf die Kundgebung aufmerksam. Hätte die Agentur geahnt, dass sich nur ein Zehntel dieser Menschenmenge versammeln würde, nämlich etwa 250 Köpfe, wäre der Termin in der Rundablage versenkt worden.

Wenn das die Größenordnung derer ist, die er mobilisieren kann, warum sollten dann am 16. Mai 2000 Menschen kommen, ausgerechnet nach Landsberg, während gleichzeitig auch noch große Demos in Berlin und Stuttgart angekündigt waren? Wer hatte die Idee, die großsprecherische Zahl von 5000 bis 8000 Menschen viral gehen zu lassen? Und wer kommt auf die kranke Idee, 14 Tage später ersatzweise eine Demo mit 888 Teilnehmern anzumelden? Nichts spricht für die Annahme, dass es die Person war, die aufs Amt vorgeschickt wurde, denn sie stand ursprünglich nicht mit ihrem Namen dafür ein, sondern nahm Datenschutz für sich in Anspruch. In der Zeitung stand er dann doch: Tanja Heinrich. (Leider ist von außen nicht erkennbar, wie groß der Kreis der Aktiven ist und wer ihm angehört außer dem Chef und einem Stefan.)

Der Sinn der Vorschrift, die Anzahl der erwarteten Teilnehmer anzugeben, besteht jedenfalls nicht darin, sich irgendeine symbolisch, mystisch, religiös oder ideologisch aufgeladene Ziffernfolge auszudenken, die einem gefällt, sondern darin, die Angemessenheit der für einen sicheren Ablauf getroffenen Vorkehrungen abschätzen zu können. Deshalb sind bei kleineren Versammlungen Hunderterschritte, bei großen Tausenderschritte üblich.

Es spielt übrigens keine Rolle, ob eine der Zahlen realistisch war. Solche Diskrepanzen sind geradezu lehrbuchmäßige Gründe für die zuständigen Behörden, die Seriosität und Zuverlässigkeit der Anmelder anzuzweifeln. Polizei und Landratsamt sind nicht verpflichtet, die Plausibilität der ihnen genannten Zahlen zu überprüfen und Übermütige vor ihrer eigenen Dummheit zu schützen. Um zu eruieren, ob die Angaben aus der Luft gegriffen sind, ob es sich um Wunschdenken handelt oder ob den Veranstaltern Zusagen von Sympathisanten aus einem womöglich sehr großen Einzugsgebiet vorliegen, die eine derartige Erwartung stützen würden, müssten sie schon im Vorfeld ermittlerisch tätig werden. Doch dafür gäbe es keine Rechtsgrundlage, und die Polizei hat auch gar kein Interesse daran, sich diese Arbeit zu machen. Kurzum: Wer viel mehr Teilnehmer angibt, als er erwarten kann, darf nicht jammern, wenn man ihm hohe Auflagen aufbrummt.

Vielsagend sind auch die Posts der Anmelderin der 888er-Demo am 30. Mai in der Telegram-Gruppe. So hatte Tanja Heinrich nach dem Verbot der 2000er-Demo am 16. Mai ihre Mitstreiter zu Spenden aufgerufen, damit Rolf Kron nicht auf den bereits angefallenen Kosten sitzen bleibe.

Dabei wären die Kosten ja noch höher gewesen, wenn die Demo stattgefunden hätte. Wer hätte sie denn dann getragen? Und wie kann es sein, dass die Dame die von ihr angemeldete 888er-Demo aus Kostengründen absagt, wenn sie doch von Kron nur zu gut weiß, was für Kosten mit so einem Event verbunden sind? Überrascht worden kann sie nicht sein. Fakt ist: Sie hat in der Telegram-Gruppe zwar zu Krons Gunsten zu Spenden aufgerufen, nicht aber für ihre eigene Demo, die sie als Privatperson geplant haben will. Es gab kein Telegram, in dem sie gesagt hätte: Das kostet soundsoviel Euro, spendet bitte bis dann und dann. Sinn ergibt ihr Verhalten nur, wenn sie von irgendwem eine Finanzierungszusage hatte, die ihr dann entzogen wurde.

Damit sind wir wieder bei der Frage, wer in diesem Kasperltheater die Strippen zieht. Ganz gewiss kommt ein Ingolstädter Kronkollege wie Dr. Gärber nicht aus eigenem Antrieb auf die Idee, ausgerechnet in Landsberg kundzugeben, und dann auch noch exakt zur gleichen Zeit, zu der auch die Multi-Level-Marketing-Nahrungsergänzungs-Heilpraktikerin „Pythorea“ aus Hagenheim ein paar Hundert Meter weiter eine „Mahnwache“ hält und Rolf Kron nacheinander am Mutterturm sowie auf dem Hellmairplatz agitiert. Warum sollte er ein Interesse daran haben, in eine fremde Stadt zu fahren, in der ihm drei Konkurrenzauftritte das potenzielle Publikum entziehen? Folglich wurde er darum gebeten oder überredet, mitzumachen, und bekam zum Dank die 1a-Lauflage am Hauptplatz zugewiesen. Anders als das Klischee vom Social Networking nahelegt, wurden diese Ideen aber nicht per Brainstorming in der öffentlichen Telegram-Gruppe entwickelt. Damit fällt das Spotlight automatisch auf den Spiritus rector des Nichtvereins. Was, wenn Kron einfach herumtelefoniert und gesagt hat: „Freunde, wollen wir die Demo nicht splitten? Das ist billiger als die Waitzingerwiese und bringt mehr Aufmerksamkeit.“

A propos Kosten: Tanja Heinrich hat auf Telegram um Spenden gebeten, die auf Krons (persönlichen) Paypal-Account überwiesen werden sollten. Für Spender ohne Paypal habe sie ein Girokonto freigeräumt, von dem sie das einlaufende Geld an Kron weiterleiten werde. Dabei fehlte nicht der putzige Hinweis: „Wir sind nicht gemeinnützig, es sind keine Spendenquittungen möglich.“ (Siehe oben auf dem Screenshot.) Putzig deshalb, weil es ja sehr naiv ist, im Zusammenhang mit Gemeinnützigkeit von einem „wir“ zu reden, wenn überhaupt kein Verein existiert, der mit „wir“ gemeint sein könnte. „Wir“ könnte ebensogut für „Rolf und ich“ stehen. Ergo: Alles läuft auf Treu und Glauben, Kontrolle und Rechenschaft finden nicht statt, es gibt keinerlei Transparenz hinsichtlich der Mittelverwendung. Darüber denke nach, wer sich fragt, warum Kron bis heute keinen Verein gegründet hat.

Das Gschmäckle wächst sich zu einem veritablen Hautgout aus, wenn man die Eigenwerbung von Kron für seine Bücher und Auftritte auf (Online-) Kongressen bedenkt, wenn auf Affiliate-Links verwiesen wird, für die Provisionen ausgeschüttet werden, und wenn man sich dann noch daran erinnert, wie „Levana“ sich Daten von Gleichgesinnten verschafft. Der schon hier erwähnte Versuch, mittels QR-Code „Mitglieder“ für einen nicht existenten Verein zu keilen und E-Mail-Adressen abzugreifen, ohne sich festzulegen, was derjenige, der sich einträgt, konkret davon hat, würde in der Werbewirtschaft als „Lead Generation“ (= Kontaktgewinnung) der plumpen Art gelten. Kein seriöses Unternehmen erlaubt sich das, schon gar nicht seit Inkrafttreten der DSGVO.

Wie intransparent der „Verbund“ arbeitet, zeigt sich unter anderem darin, dass auf der Levana-Website zwar einige Städte und Gemeinden als Veranstaltungsorte genannt werden, wo sich angeblich Leute unter der Dachmarke Levana treffen: Landsberg, Kaufbeuren, Mindelheim, Oberottmarshausen, Rhade und Sontheim. Zu jedem dieser Orte gibt es jedoch nur eine anonyme E-Mail-Kontaktadresse, die über eine Levana-Maildomain läuft. Hinzu kommt eine Liste mit über 250 E-Mail-Adressen in Deutschland und angrenzenden Ländern, die nicht über Levana laufen.

Ansprechpartner werden in keinem Fall genannt, und es ist nicht ersichtlich, wer auf eingehende Mails Zugriff hat. Das lädt zu Missbrauch ein. Spammer, die an aktuelle Mailadressen von ängstlichen jungen Eltern kommen wollen, brauchen hierzu nur ein Web-Formular mit einer Postleitzahl und Ort eines angeblichen Stammtischs und einer Wegwerf-Mail-Adresse à la Stammtisch-Hintertupfing@gmx.de auszufüllen. Levana fragt zwar einen Namen für „eventuelle Rückfragen“ ab, aber Webformulare sind geduldig.

Das alles ist nicht schön für Menschen, die Levana vertrauen. Das zuckersüße Logo mit der langhaarigen Mama, die ihr Baby auf die Stirn küsst, suggeriert derart geschickt Urvertrauen, dass allein das schon Skepsis bei der Zielgruppe wecken sollte. Natürlich sind unter „Levanas“ Followern etliche Leute, die sich wirklich nur Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder machen, und der eine oder die andere mag sich auch vor einem Staat fürchten, der seine Bürger bevormundet. Tatsächlich machen die Politiker aber im Großen und Ganzen keinen so schlechten Job. Gleichzeitig gibt es genug Gründe, die Landes- und die Bundesregierung zu kritisieren – bestes Beispiel: Autos zu subventionieren, aber Kulturschaffende am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen.

Diese Versäumnisse und Fehler können dennoch kein Grund sein, blindlings Leuten zu folgen, die eine persönliche Agenda verfolgen, die sie nicht offenlegen, und intransparente Strukturen schaffen, die eine Kontrolle der Führungspersonen durch eine vereinsübliche Demokratie unmöglich machen. Einer Führerfigur unkritisch hinterherzulaufen und ihr alles zu glauben, war noch nie eine gute Idee.

 

Hier noch ein Faktencheck zum Levana-Faltblatt gegen Masernimpfungen.

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